e-bike

eine kontroverse

E-Bike, emotional und heftig wird darüber diskutiert und debattiert.

Das Radfahren erfindet sich neu !


Die Meinungen zum Radfahren mit „Hilfsmotor“ sind von heftigen Diskussionen begleitet. Für mich ist e-biken einfach als neue Sportart zu sehen. Ein breiteres Publikum bekommt Zugang zum Radfahren, auch Gelegenheits- und Freizeitradler können nun Touren im hügeligen Gelände unternehmen, ohne dass ihnen die Zunge bis zur Kurbel hinunterhängt.

 

Es erweitert die Möglichkeiten und macht sichtlich viel Spaß. Die Verkaufszahlen in den Radfachgeschäften für sich.

Wandern - Trekking - Hiking
Radeln, Radtouren

Wenig beachtet werden die Risiken des neuen Trendsports, die Unfälle häufen sich. Also gerade weniger erfahrene Radler sollten vorsichtig an die Räder herangehen, aber auch erfahrene Radler werden häufig übermütig, die Technik verleitet gerade dazu.

 

Nach einer längeren Touren wird man auch auf einem motorunterstützen Rad ermüden. Wenn dann die Konzentration nachlässt, hat man das schwere Rad schnell nicht mehr gut unter Kontrolle.

 

Stürze und Unfälle auf dem Fahrrad haben meist schwere Folgen für die Betroffenen.

Günther Gramm

Ist die Fahrt mit dem E-Bike gesünder als das Radeln ohne Motorhilfe ?



Fazit

  • tolle Technik, die viel Spaß macht
  • guter Trainingseffekt
  • ein neuer Sport, hat mit herkömmlichen Radsport weniger zu tun

 

  • erhöhte Unfallgefahr, schwere, unhandliche Räder
  • überschätzen der eigenen Fähigkeiten
  • unterschätzen der höheren Geschwindigkeit
  • längere Bremswege
  • Probleme das schwerere Rad in Gleichgewicht zu halten

Nur wer seine Grenzen kennt und respektiert (diese vielleicht auch allmählich erweitert),
hat gute  Chancen auf eine freudvolle und unfallfreie Zeit auf dem Fahrrad. Alles Gute dafür !

 

Wandern - Trekking - Hiking

Kaufempfehlung

Nicht immer ist das Teurere auch das Bessere.

In erster Linie zählt, was ich mit dem Rad unternehmen möchte. Ich beobachte immer wieder überdimensionierte Gefährte, zu schwer zu unhandlich. Wenn ich vorwiegend auf Straßen und Radwegen, vielleicht zwischendurch auf Schotterwegen und Forstwegen brauche ich kein vollgefedertes Mountainbike mit motorraddicken Reifen.

 

Die Verkäufer sehen das manchmal anders, aber die haben ihr berechtigtes Interesse. Und die Räder sehen ja toll aus !

 

Meine Empfehlung für Freizeitradler auf Straßen, Radwegen und Schotterwegen ist daher ein Tourenrad. Die gibt es auch eventuell auch mit Schutzblechen, sodass man bei nasser Fahrbahn zumindest von unten geschützt ist.

Tolle Tourenräder habe ich um ca. 2.000 € gesehen, sie wiegen

ca. 21 kg.

 

Sie haben 28 Zoll Laufräder und schlanke Profilreifen.

Sie sind handlich und nicht allzu schwer. Ideal für alle Radwege und sie sind auch auf Schotterbelag und Forststraßen gut zu fahren.

Radeln, Radtouren

Nur wer auf groben und steinigen Wegen und im Gelände unterwegs ist, ist mit einem Mountain Bike besser beraten.